Was macht der Fotograf …

… wenn es schon dunkel ist?

Manchmal rennt einem die Zeit durch die Finger. So ging es mir gestern. Zum Fotografieren war es eigentlich schon zu dunkel. Die Blaue Stunde war schon vorbei. Was tun? Wenn kein Licht zum Fotografieren da ist, muß man mit Licht malen. Ernsthaft.

Das erste Bild ist nicht mit dem Blitzlicht aufgenommen. Der vordere und mittlere Bildbereich sind über 40 Sekunden lang mit einer Taschenlampe dosiert ausgeleuchtet. Die Lampe wird auf einen relativ harten Strahl eingestellt. Mit dem engen Kegel leuchtet man die Bestandteile im Bild an, die beleuchtet sein sollen. So wie ein Maler mit dem Pinsel Farbe aufträgt, bringt der Fotograf partiell Licht ins Bild. Man muß hier sehr dosiert vorgehen und braucht Gefühl für die richtige Lichtintensität.

Die nahe der Sormitz an dieser Stelle verlaufende Straße gibt dem Motiv durch die vorbeifahrenden Autos die dramatische Grundstimmung. Das Rot der Rückleuchten wirkt wie ein Feuerschein. Schöner Effekt.

 

Nachtaufnahme Sormitz
Mystisch und geheimnisvoll. Ein Bild, welches man nicht so schnell versteht. Zu ungewöhnlich ist das Licht. Fast wie Feuer wirken die Bremslichter der vorbeifahrenden Autos.
Naturfotografie geht auch mit wenig Licht.
Kurz vor Dunkelheit. Langzeitbelichtung der Sormitz

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